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30. Oktober 2023

Wie man sich mit 30, 40 oder 50 Jahren gut auf den Ruhestand vorbereitet

Der Gedanke, sich auf den Ruhestand vorzubereiten, kann manchmal wie ein weit entferntes Anliegen erscheinen. Doch es gibt kein ideales Alter, um mit der Planung dieses entscheidenden Lebensabschnitts zu beginnen. Im Gegenteil, je früher Sie anfangen, desto besser werden Sie finanziell abgesichert sein. Ob Sie in Ihren Dreissigern voller Ambitionen sind, in Ihren Vierzigern nach Ausgeglichenheit streben oder in Ihren Fünfzigern daran interessiert sind, Ihre Zukunft abzusichern: finden Sie heraus, wie Sie die richtigen Entscheidungen für einen entspannten Ruhestand treffen können.

Inhalt

Das 3-Säulen-System im Überblick

Das schweizerische Rentensystem beruht auf 3 Säulen:

Die 1. Säule, genannt «AHV» :
Es handelt sich um eine vom Staat vorgesehene obligatorische Vorsorge für alle Personen, die in der Schweiz leben und/ oder arbeiten, sei es als Arbeitnehmende oder als Selbständigerwerbende.

Die 1. Säule funktioniert nach einem Umlageverfahren, d.h. was von den Einkommen aller Beitragszahlenden erhoben wurde, fliesst solidarisch in die Renten aller Rentner und Rentnerinnen ein, sofern sie mindestens ein Jahr ihres Lebens in die AHV eingezahlt haben.

Die 2. Säule, genannt «BVG» :
Es handelt sich um eine obligatorische berufliche Vorsorge für Arbeitnehmende, und eine freiwillige Vorsorge für Selbständigerwerbende.

Die 2. Säule wird vom Einkommen erhoben und ist als Ergänzung zur AHV-Rente gedacht, aber im Gegensatz zur 1. Säule basiert sie auf einem Kapitaldeckungsverfahren, d. h. Sie erhalten im Ruhestand nur das, was Sie selbst Jahr für Jahr eingezahlt und gespart haben. Die 2. Säule kann je nach Pensionskasse als Rente oder Kapital bezogen werden.

Die 3. Säule:
Es handelt sich hierbei um eine rein private Vorsorge, die nicht obligatorisch ist. Es wird zwischen der Säule 3a und der Säule 3b unterschieden.

Die Säule 3a ist eine sogenannte «gebundene» Vorsorge, da sie Personen vorbehalten ist, die ein AHV-pflichtiges Einkommen beziehen und direkt für die Ergänzung der 1. und 2. Säule im Ruhestand vorgesehen ist. Der jährlich eingezahlte Betrag ist begrenzt, kann aber vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden.

Die Säule 3b dagegen ist eine sogenannte «freie» Vorsorge, da sie weit weniger reguliert ist. Es gibt keine Obergrenze und die Einzahlung ist einfacher, aber ausser in einigen Kantonen, wie z. B. Genf, kann sie nicht von der Steuer abgesetzt werden.

Drei Tipps, um sich gut auf den Ruhestand vorzubereiten

Die AHV-Rente soll den Lebensunterhalt decken und die 2. Säule soll dieses Einkommen ergänzen. Diese beiden Säulen decken in der Regel nur etwa 60 % Ihres letzten Lohns ab. Daher ist es wichtig, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen, um einen angemessenen Lebensstandard im Ruhestand zu gewährleisten.


Sich sobald wie möglich ein « Sicherheitspolster » anlegen

Sobald Sie ein Einkommen haben, ist es sinnvoll, eine kleine Rücklage zu bilden, z. B. indem Sie monatlich einen Betrag auf ein Sparkonto einzahlen oder Geld anlegen. Dieses Geld können Sie immer gut gebrauchen, wenn etwas Unvorhergesehenes eintritt, um ein Projekt zu finanzieren und vor allem, um eines Tages Ihre Rente zu ergänzen. Es ist sinnvoll, Ihr Konto nach und nach aufzufüllen, um einen Betrag zu erreichen, der mindestens drei bis sechs Monatslöhnen entspricht.

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Eine Säule 3a oder 3b eröffnen... oder beides

Es gibt kein ideales Alter, um eine 3. Säule abzuschliessen. Am besten beginnen Sie frühzeitig, sei es in Form eines Sparkontos, eines Fondssparens oder einer Kombination aus beidem, auch mit kleinen Beträgen. Im Laufe der Zeit können Sie den Beitrag erhöhen, bis Sie die geltenden Höchstgrenzen erreicht haben. Die Wahl zwischen Säule 3a oder 3b (oder beiden) hängt von Ihrer Situation ab, insbesondere von Ihrem Interesse, einen Steuerabzug geltend zu machen.

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Einzahlungen der fehlenden Jahre in die 2. Säule

Ab einem bestimmten Alter und selbst nach vielen Berufsjahren kann es sein, dass Sie nicht so viel in die 2. Säule eingezahlt haben, wie Sie hätten einzahlen können. Haben Sie spät studiert? Haben Sie unbezahlten Urlaub genommen? Haben Sie eine Zeit lang als Selbständige.r gearbeitet? Es ist wichtig, eine Bilanz zu ziehen und die Lücken in Ihrer 2. Säule zu identifizieren. Wenn es Ihre Finanzen erlauben, sollten Sie erwägen, die fehlenden Jahre bei Ihrer Pensionskasse nachzukaufen. So können Sie bei Eintritt in den Ruhestand voll von Ihrer beruflichen Vorsorge profitieren.

Vorbereitung auf den Ruhestand mit 30

Man muss nicht unbedingt viel Geld verdienen, um mit dem Sparen zu beginnen. Ab dem Alter von 30 Jahren können alle, die ein Einkommen aus einer beruflichen Tätigkeit beziehen, bereits einen Teil ihres Einkommens strategisch anlegen. Zum Beispiel:

Die Säule 3a: Beispiele für ansässige und quasi-ansässige Personen

  • Sarah, 30 Jahre
  • Ledig ohne Kind
  • Lebt in Genf
  • Mit einem steuerbaren Einkommen von 60'000 CHF

In 2023 kann Sarah bis zu 7’056 CHF in ihre Säule 3a einzahlen.
Wenn sie sich entscheidet, nur 3’000 CHF einzuzahlen, spart sie in 2023 882 CHF Steuern.
Wenn sie bis zu ihrem 65. Lebensjahr weiterhin jedes Jahr 3’000 CHF einzahlt, spart sie 105’000 CHF und erhält 59’784 CHF Zinsen zu 2,5 % (z. B. bei einem Mix aus Sparen und Investmentfonds).

Vorbereitung auf den Ruhestand mit 40

Wenn Sie 40 Jahre alt sind und Ihr Einkommen im Rentenalter maximieren möchten, finden Sie hier einige Tipps, wie Sie weiter sparen und mit der Strukturierung Ihres Vermögens beginnen können.

  • Stellen Sie sicher, dass Ihr beruflicher Vorsorgeplan (2. Säule) auf einem Höchstbeitrag basiert. Falls dies nicht der Fall ist, beantragen Sie eine Erhöhung.
  • Ziehen Sie Bilanz und beantragen Sie bei Ihrer Pensionskasse den Nachkauf der fehlenden Jahre in der 2. Säule. Dadurch verbessern Sie Ihre Renten beim Eintritt in den Ruhestand und können je nach Ihrer Situation von einem Steuerabzug profitieren.
  • Falls Sie es noch nicht getan haben, sollten Sie eine 3. Säule abschliessen und den Höchstbetrag einzahlen, wenn es sich um eine Säule 3a handelt. Wenn Sie bereits eine 3. Säule haben, können Sie weitere einrichten und so Ihre Ersparnisse diversifizieren und gleichzeitig die Besteuerung Ihrer zukünftigen Bezüge optimieren.
  • Haben Sie bereits damit begonnen, Geld für Ihr «Sicherheitspolster» zurückzulegen? Füllen Sie es weiter auf, bis Sie den angestrebten Betrag erreicht haben. Falls Sie noch nicht damit begonnen haben, ist es noch nicht zu spät dafür!

Die Säule 3a: Beispiele für ansässige und quasi-ansässige Personen

  • Daniel, 40 Jahre
  • Ledig ohne Kind
  • Wohnt in Zürich
  • Mit einem steuerbaren Jahreseinkommen von 100'000 CHF

In 2023 kann Daniel bis zu 7’056 CHF in seine Säule 3a einzahlen.
Wenn er nur 4'200 CHF einzahlt, spart er im Jahr 2023 1'103 CHF Steuern.
Wenn er bis zu seinem 65. Lebensjahr weiterhin jedes Jahr 4’200 CHF einzahlt, spart er 105’000 CHF und erhält 38’462 CHF Zinsen zu 2,5 % (z. B. bei einem Mix aus Sparen und Investmentfonds).

Vorbereitung auf den Ruhestand mit 50

Mit 50 Jahren ist es wichtig, für den Ruhestand vorzusorgen, falls Sie dies noch nicht getan haben: Normalerweise haben Sie noch etwa 15 Jahre Zeit, um Ihre finanzielle Situation nach dem Berufsleben vorzubereiten.

  • Falls Sie dies noch nicht getan haben, beantragen Sie einen Höchstbeitrag in Ihrem beruflichen Vorsorgeplan (2. Säule) und kaufen Sie sich ein, um eventuelle Lücken in Ihren Beitragsjahren zu schliessen.
  • Wenn Sie bereits ein oder mehrere 3. Säule-Konten haben, stellen Sie sicher, dass Sie den Höchstbetrag darauf einzahlen, sofern Ihr Einkommen dies zulässt.
  • Wenn Sie sich noch nie mit dem Aufbau eines «Sicherheitspolsters» befasst haben, ist trotzdem sinnvoll, jetzt damit zu beginnen.
  • Vereinbaren Sie einen Termin mit einer Fachkraft für Vermögensplanung, um Bilanz zu ziehen, unter Berücksichtigung des für Sie günstigen Verschuldungsniveaus, der Absicherung Ihres Lebensgefährten im Ruhestand oder auch der Auswirkungen Ihrer finanziellen Entscheidungen auf Ihren Nachlass.

Säule 3a: Beispiele für ansässige und quasi-ansässige Personen

  • Thomas und Maria, 50 Jahre
  • Verheiratet, 1 Kind
  • Wohnen in Freiburg
  • Mit einem gemeinsamen steuerbaren Einkommen von 140'000 CHF

In 2023 können Thomas und Maria jeweils bis zu 7'056 CHF in ihre Säule 3a einzahlen.
Wenn sie sich entscheiden, jeweils 7’000 CHF einzuzahlen (insgesamt 14’000 CHF), spart das Paar in 2023 4’572 CHF an Steuern.
Wenn beide bis zu ihrem 65. Lebensjahr weiterhin jedes Jahr jeweils CHF 7’000 einzahlen, sparen sie CHF 105’000 und erhalten Zinsen in Höhe von CHF 20’523 zu 2,5 % (z. B. bei einem Mix aus Sparen und Investmentfonds).

Sie möchten begleitet werden, um Fragen zu Ihrer Altersvorsorge zu klären? Unsere Vermögensberaterinnen und -berater stehen Ihnen zur Seite, um Ihnen zu helfen, heute fundierte Entscheidungen zu treffen, die morgen Ihre finanzielle Sicherheit und die Ihrer Angehörigen gewährleisten. Kontaktieren Sie Ihre Beraterin oder Ihren Berater für eine kostenlose Vermögensberatung.

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8. November 2023

Die Zukunft sichern: Vermögensplanung konkret

Viele denken, dass Vermögensplanung nur etwas für Grossverdienende ist, aber in Wirklichkeit ist sie für alle sinnvoll, ganz egal wie gross (oder wie klein) Ihr Vermögen ist.

Bei CA next bank haben wir uns dafür entschieden, allen unseren Kundinnen und Kunden eine Vermögensplanung anzubieten. Romain Munier, Wealth Planner und Mitglied der Geschäftsleitung der Bank, erklärt, wie Ihnen die Vermögensplanung hilft, die Kontrolle über Ihre Finanzen zu übernehmen, Herausforderungen zu antizipieren und eine stabile finanzielle Zukunft aufzubauen.

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Alles über die 3. Säule: Betrag, Frist, Steuervorteil...

Für wen eignet sich die 3. Säule? Welchen Betrag soll man einzahlen und wie? In diesem Artikel finden Sie alle nützlichen Informationen, um auf diesem Gebiet unschlagbar zu sein, ganz gleich, ob Sie bereits eine 3. Säule haben oder nicht!

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