Zahlungen & Uberweisungen

ISO-Norm 20022: Warum Sie bei Ihren Zahlungen die Stadt und das Land Ihrer Zahlungsempfänger angeben müssen

Veröffentlicht am 6. Juli 2026Lesezeit 4 min.
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Ab November 2026 müssen Ihre Daueraufträge die Stadt und das Land Ihrer Empfänger enthalten. Ohne diese Aktualisierung werden Ihre Überweisungen nicht ausgeführt.

Was ändert sich

Die Schweizer Banken führen einen neuen internationalen Zahlungsstandard ein. Ab November 2026 sind die Angabe der Stadt und des Landes jedes Empfängers für die Ausführung einer Überweisung zwingend erforderlich, unabhängig von der Zahlungsart.

Bisher war diese Angabe freiwillig. Ab November 2026 ist sie verpflichtend. Ist die Adresse eines Empfängers unvollständig, wird die Überweisung nicht ausgeführt.

Wer ist betroffen?

Sie sind in folgenden Fällen davon betroffen:

  • Dauerauftrag – eine automatische Überweisung zu einem festen Termin, beispielsweise für die Miete.
  • Wiederkehrende Überweisung an denselben Empfänger – Rückerstattung, finanzielle Unterstützung für eine nahestehende Person.
  • Gespeicherte Empfänger, bei denen die Stadt oder das Land fehlt.

Fehlt bei Ihren Daueraufträgen die Stadt oder das Land eines Empfängers, wird die Überweisung ab November 2026 nicht mehr ausgeführt werden.

Die Vorteile dieser Neuerung

Besserer Schutz vor Betrug

Ausführliche Informationen zu den Empfängern ermöglichen es, Betrugsversuche und Fehler bei der Adressierung zu erkennen.

Mehr Transparenz bei Ihren Transaktionen

Sie wissen dank überprüfbarer Daten genau, an wen Sie Geld überweisen.

Reibungslosere internationale Zahlungen

Dieser Standard wird weltweit angewendet. Ihre Auslandsüberweisungen weisen ein geringeres Risiko einer Ablehnung auf.

So aktualisieren Sie Ihre Daueraufträge

Befolgen Sie in Ihrer App die folgenden Schritte:

  • Öffnen Sie Ihre CA next bank E-Banking-App.
  • Gehen Sie zu «Zahlungen» und dann zu «Daueraufträge».
  • Ermitteln Sie die Daueraufträge, bei denen die Stadt oder das Land des Empfängers fehlt.
  • Fügen Sie die fehlenden Angaben hinzu und speichern Sie die Änderungen.
  • Löschen Sie die Daueraufträge, die nicht mehr nötig sind.

Sollten Sie Zweifel hinsichtlich der Adresse eines Empfängers haben, wenden Sie sich bitte direkt an diesen, um die Angaben zu bestätigen.

Wann Sie handeln sollten

Aktualisieren Sie Ihre Daueraufträge bis spätestens November 2026. Eine nicht ausgeführte Überweisung kann zu Zahlungsverzögerungen und Problemen mit Ihren Empfängern führen – insbesondere, wenn Sie einen Dauerauftrag für Ihre 3. Säule oder Ihre Miete eingerichtet haben.

Eine nicht ausgeführte Überweisung kann die Zahlung Ihrer Miete oder die Einzahlung in Ihre 3. Säule verzögern. Am besten sie kümmern sich noch vor November 2026 darum.